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Transferpressen Silikonmatte Kautschukmatte 23x30x1cm

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Artikel-ID
11002
Modell
Silikonmatte 23x30

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Silikonmatte / Kautschukmatte für Transferpressen. 23x30 cm

Eine Kautschukmatte für Transferpressen mit der Druckfläche 23x30 cm. 

Die Matte kann beliebig zugeschnitten werden, somit auch für kleinere Pressen anpassbar.

Bitte beachten Sie, dass die Dicke der Silikonmatte minimal abweichen kann (1-2mm).

 

Technische Daten:

  • BxHxT : 23 x 30 x ca.1 cm
  • Material: Silikon
  • Zuschneidbar

- 1 Stk. Silikonmatte 23 x 30 x ca.1 cm

Was ist eine Transferpresse?

Was ist eine Transferpresse? Wofür wird sie angewendet?

Eine Transferpresse ist eine Heizdruckpresse und wird zur Übertagung von Farbdrucken auf oder in einen Werkstoff angewendet, wie zum Beispiel Textil. Deshalb wird sie auch Textildruckpresse genannt und wegen des Erhitzungsprozesses, auch Thermopresse.

Wenn Sie beispielsweise ein passendes Druckmotiv auf ein Textil in die Transferpresse legen, welches Sie mit ihr bereits kurz vorgebügelt haben, dann transferieren Sie mittels Hitze und Druck dieses Motiv in oder auf das Textil, je nach Druckverfahren.

Transferdruck bügeln und Motiv auflegen

Mit einer Transferpresse können Sie alle Materialien bedrucken, die dem Press- und Erhitzungsprogramm des Transfervorgangs Stand halten und gleichzeitig aufnahmefähig für polymere Beschichtungen oder selbst ausreichend polymer sind, wie Polyester an sich.

 

Polymere Beschichtungen finden Sie in speziellen Flex- und Flockfolien, speziellem Laser-Toner und in Plastisol- und Sublimationsfarben. Dies sind Übertragungsfolien-, bzw. Farben, die mittels ihrer entsprechenden Druckverfahren bedruckt und via der Transferpresse im Anschluss in, bzw. auf den Werkstoff gepresst werden. 

Diese Stoffe schließen den Druck in sich ein. Durch die Hitze der Presse öffnen sich deren Poren und dort wird die Schicht samt Druck hinein gepresst. Beim Erkaltungsvorgang schließen sich die Poren wieder und die Drucke sind quasi verankert.

Im Artikel Transferdruck-Verfahren finden Sie die einzelnen Druckmethoden.

 

 

Tassen, Teller, Decken, T-Shirts, Vorhänge, Mützen, Schilder uvm. bedrucken

Tassen, Teller, Decken, T-Shirts, Vorhänge, Mützen, Schilder uvm. bedrucken

Wenn Sie hauptsächlich ein und die selbe Form bedrucken möchten, gibt es Spezialpressen, wie z. B. die Teller-, Tassen-, Mützen-Presse oder eine einfache T-Shirt / Textildruckpresse. (Bilder)

Sie können aber auch mehrere oder all diese Kombination in einer Presse vereint finden und zwar z. B. bei unseren Ricoo Multipressen. Diese haben einzelne, austauschbare Elemente, so dass Sie abwechselnd Teller, Tassen, Textil oder andere Werkstoffe bedrucken können.

 

Unterschied zwischen Kniehebelpresse und Schwenkpresse

Bei dem Unterschied zwischen Kniehebelpresse und Schwenkpresse geht es um die Öffnungsvarianten der Transferpressen, um ein Textil oder einen Werkstoff knitter- und gefahrenfrei auflegen zu können.

Bei einer Kniehebelpresse heben Sie die obere Heizplatte vertikal von der Bodenplatte weg nach oben. Bei einer Schwenkpresse schwenken Sie das Heizelement horizontal von der Bodenplatte weg zur Seite.

Schwenkpressen haben meist den Vorteil einer höheren Öffnungsweite, für das Transferieren auf dickeren Werkstoffen. Ein weiterer Vorteil der Schwenkpresse ist, dass sich bei noch heißer oder vorgewärmter Platte, der Druck von Anfang an komplett gleichmäßig verteilt, da die Heizplatte ebenmäßig senkrecht zur Bodenplatte schließt.

Des Weiteren ist die Verbrennungsgefahr zwischen den Auswechselvorgängen der Medien bei einer Schwenk-Presse geringer.

Die Kniehebelpresse schließt neigbar. Dafür beansprucht die Kniehebel-Presse wiederum weniger Platz, weil sie keinen Schwenkradius benötigt. Wenn Sie zudem eine Öffnungsautomatik besitzt, wie unsere T438M, dann besitzt sie ebenfalls den Vorteil, dass Sie Werkstoffe leichthändig ein- und auswechseln können und spart Ihnen Kraftaufwand beim Anheben

Transferdruck bügeln und Motiv auflegenTransferdruck bügeln und Motiv auflegen

 

 

Zeit- & Temperatur-Einstellungen, sowie Waschtemperatur

Die Waschtemperatur-, Zeit- & Temperatur-Einstellungen für die Transfervorgänge sind ebenfalls vom Material und dem Druckmittels abhängig, so wie von der Druckstärke des Anpressdruckes. Die meisten Transfers finden bei Temperaturen zwischen 160° C und 200° C und in einem Zeitraum von etwa 20 - 30 Sekunden auf Textil und zwischen 180 - 300 Sekunden auf Keramik statt.

Unter Berücksichtigung des Werkstoff-Materials, des Druckmittels und des Anpressdruckes gilt es in diesen Rahmen individuelle Einstellungen vorzunehmen, die von vorherigen Tests oder Beratung mit Erfolg bestätigt werden.

Wir empfehlen zudem, im Anschluss der Transfer-Tests, Waschgänge durchzuführen. Siebdrucke halten in etwa 40 - 60° Stand,  Flockdrucke 30 - 60°, Laser-, Flex- und Sublimationsdrucke bis ca. 60° C, vorausgesetzt der komplette Werkstoff ist bis zu dieser Temperatur waschbar.

Für genauere Angaben beachten Sie bitte die Produktdetails Ihrer Transfer-Materialien einzeln und in Kombination.

 

Welchen Anpressdruck einstellen?

Was ist eine Transferpresse?

Welchen Anpressdruck Sie an Ihrer Transferpresse einstellen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beim Kauf der Transferdruckmedien erfahren Sie, welchen Anpressdruck die jeweilige Folie, Farbe oder der Flock braucht. Das ist je nach Beschaffenheit unterschiedlich. So gibt es Übertragungsfolien, die beispielsweise 1,0197 Kg Anpressdruck pro cm² einer zu bedruckender Fläche brauchen oder 3,0591 Kg.

Der Anpressdruck der Transferpressen kann bei gleicher Kraft unterschiedlich stark verteilt werden. Und zwar je größer die Druckfläche einer Transferpresse ist, desto mehr Druckkraft wird insgesamt erforderlich, um die gesamte Werkstofffläche kraftvoll bedrucken zu können.

Bei einer Thermopresse mit Druckausgleichs-Federn wird auf die Heizplattenfläche die Anpresskraft gleichmäßig. Bei einer Presse ohne eine Ausgleichsvorrichtung ist der Druck zentral stärker, als an den Außenflächen und somit bei je kleineren Drucken mittig stärker, als bei Pressen mit Druckfedern, je nach Anpressstärke.

Unsere Modelle T338, T438 und T538 SW beispielsweise haben eine Anpresskraft bis 900 / 1000 Kg. Die T338 und T438 haben Druckausgleichsfedern. Die T538 SW verteilt Ihre Kraft aus ca. 10cm² Mitte auf Ihre Druckfläche von 38x38cm. Das bedeutet, sie verteilt auf beispielsweise 15cm² bis zu 4Kg Druckkraft pro cm². Die T538 SW verteilt ihre Kraft somit im Zentrum der Platte stärker und die beiden anderen Modelle dafür gleichmäßiger auf die gesamte Fläche.

Den Anpressdruck können Sie bei unseren Ricoo Pressen individuell einstellen. Ein variabler Anpressdruck ist wichtig, wenn Sie Werkstoffe mit individueller Empfindlichkeit bedrucken möchten. Bei einer Krugpresse zum Beispiel, kann ein leichtes Glas bei zu hohem Druck zerspringen. Und wenn ein Druck zu schwach eingestellt ist, kann sich dieser wieder vom Textil lösen.

Mit den folgenden Formeln finden Sie in etwa heraus, wieviel Anpressdruck Sie von einer Transferpresse und pro Werkstoffflächen brauchen.

Gramm pro cm² / Länge / Breite = Anpressdruck

Länge x Breite (Heizplatte) x Anpressdruck = Gramm pro cm²

Diese Formeln sind aber nur ungefähre Orientierungswerte. Vor jeder Produktion sind Drucktests ratsam.

 

Ein Motiv auf Thermopresse Zwei Motive auf Thermopresse

Zusatz-Hinweise, weitere Tipps & Tricks

Bei kleinem Budget und guter Genauigkeit können Sie mit einer kleinen Presse ebenfalls größere Druckelemente pressen und zwar gesplittet, wie bei einem Puzzle oder aus einzelnen Bildern zu einem großen Ganzen. Dies ist natürlich mit mehr Arbeitsaufwand verbunden und lohnt sich dann, wenn auch die Druckmittel sich in dieser Form bezahlt machen.

Bei Druckmitteln mit polymerem Inhalt, die Druckmittel nach dem Transfervorgang erst erkalten lassen, bevor Sie die Folien abziehen, damit die Poren die Farbe in sich verankern können.
Weitere Tipps zu den einzelnen Druckverfahren und wie Sie bei diesen untereinander tricksen können, beschreiben wir in unserem Artikel "Die Transferdruck-Verfahren".

Waldemar 2015-09-23 19:06:34
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